Warum feiern Christen Weihnachten?

Zu Weihnachten wird die Geburt von Jesus gefeiert.

Weihnachten gab es im Christentum erstmalig im Jahr 336 n. Chr.

Verwundert es nicht, daß man dieses im Christentum wichtige Fest 300 Jahre lang überhaupt nicht feierte?

Nach der christologischen Definition gilt Jesus als Teil eines “dreieinigen Gottes”. Folglich feiern Christen zu Weihnachten die “Geburt eines Teiles von Gott”.

Ist es nicht eigenartig, daß sich in der Bibel nicht eine Aussage von Jesus findet, in der er erklärt, daß er Teil eines dreieinigen Gottes sei?

Wie kam es dazu, daß Jesus zu Gott erklärt wurde? Und warum feiern Christen Weihnachten?

Die Römer erklärten Jesus zum Gott

Wie Jesus zum Sonnengott erklärt wurde

Ist es nicht erstaunlich, daß sich in der Nekropole unter dem Petersdom im Vatikan, dem Zentrum der katholischen Kirche, eine gut erhaltenes Deckenmosaik aus dem 3. Jahrhundert nach Christus befindet, in der Jesus als Sonnengott dargestellt wird?

Geschichtlich ist belegt, dass das Konzept der „Dreifaltigkeit Gottes“ erst ab dem 4. Jahrhundert durch die Kirche entwickelt wurde. [1]

Wenn man die Entwicklung der Religionen im Römischen Reich, in den davorliegenden Jahrhunderten, betrachtet, wird ersichtlich, warum sich eine derartige Vorstellung über Jesus und Gott entwickeln konnte.

Oftmals findet man in den Kirchen Jesus mit einem Heiligenschein, Sonnenkranz oder einer siebenstrahligen Sonnenkrone abgebildet. [2]

Dieses aufwendige Deckenmosaik ist die älteste belegbare Jesus-Abbildung der Menschheitsgeschichte, welche direkt unter dem Petersdom, der Geburtsstätte des Christentums, zu finden ist.

Es stellt sich die Frage wer „Sol invictus“ bzw. „Sonnengott“ ist, den Jesus Christus hier symbolisieren soll. Die Antwort darauf erhält man beim Studium der antiken römischen Mythologie.

Der Mithraismus oder Mithraskult war ein seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. im ganzen Römischen Reich verbreiteter Mysterienkult, in dessen Zentrum die Gestalt des Mithras stand.

Mithras führte später immer öfter den Beinamen „Sol invictus“. [4]

Sol (lateinisch sol „Sonne“) ist der Sonnengott der antiken römischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jh. n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als Sol invictus (lat.; „unbesiegter Sonnengott“).

Untertitel auf Wikipedia:

“Christus als Sol invictus mit siebenstrahliger Sonnenkrone des Helios im Sonnenwagen, Detail eines Deckenmosaiks in der Vatikanischen Nekropole” [2] [A]

Weiterer Untertitel auf Wikipedia:

“Christus mit den Insignien des Sonnengotts, Mosaik aus der Nekropole unter dem Petersdom in Rom (3. Jahrhundert)” [3]

Quellen:

Lizenzhinweise:

[A] https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:ChristAsSol.jpg, User:Leinad-Z, „ChristAsSol“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details: Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-old

Wann wurde Jesus geboren?

Wurde Jesus am 25. Dezember geboren?

Als Geburtstag des Invictus (dies natalis Invicti) galt im 4. Jahrhundert der 25. Dezember. Auf dieses Datum hatte Julius Caesar bei seiner Kalenderreform den kürzesten Tag des Jahres (lateinisch bruma) festgelegt, den Tag der Wintersonnenwende.

Religionsgeschichtlich bedeutsam ist die Übereinstimmung des Sol-Feiertags am 25. Dezember mit dem christlichen Weihnachtsfest. [1]

Geschichtswissenschaftlich gibt es keinen Beleg, daß Weihnachten der Geburtstag von Jesus ist

Der Tag der Geburt Christi ist unbekannt; die Festlegung auf den 25. Dezember erfolgte um die Mitte des 4. Jahrhunderts, nach der Konstantinischen Wende. [1]

Warum gibt es Weihnachten im Christentum?

Die heidnischen Ursprünge von Weihnachten und Epiphanie

Heute feiern Christen den Geburtstag von Jesus am 25. Dezember und seine „Erscheinung“ am 6. Januar (Heilige Drei Könige bzw. Epiphanie).

„Epiphanie und Geburt Christi wurden ursprünglich am 6. Januar in einem Fest gefeiert.“ Erst später wurden diese getrennt. 

Diese beiden sind keine Feiertage, welche erstmalig mit dem Christentum eingeführt wurden.

Diese Tradition gab es schon viele Jahrhunderte vorher … und zwar mit gleichlautenden Inhalten.

„Schon im hellenistischen Ägypten wurde in der Nacht vom 5. zum 6. Januar die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore gefeiert. Im antiken Griechenland wurde mit epipháneia das Erscheinen einer Gottheit bezeichnet.

Im antiken römischen Kaiserkult im hellenistischen Osten des Römischen Reiches formte sich ein Feiertag, der die göttliche Erscheinung des Divus als Teil des Zeremoniells beinhaltete.

Warum wurde Weihnachten zum Geburtstag von Jesus erklärt?

Ein Scholiast bei Dionysius bar Salibi († 1171) schrieb: [1]

„Nach feierlichem Herkommen pflegten die Heiden am 25. Dezember das Geburtsfest des Sonnengottes … zu feiern und zur Erhöhung der Festlichkeit Lichter anzuzünden. An diesen festlichen Bräuchen ließen sie auch das Christenvolk teilnehmen. Da nun die Lehrer der Kirche die Wahrnehmung machten, dass die Christen an diesem Feste hingen, kamen sie nach reiflicher Erwägung zu dem Entschluss, an diesem Tag… fortan das Fest des wahren Aufgangs (dh. Geburt), am 6. Januar aber das Fest der Erscheinung (Epiphanie) zu feiern.“

Um den Gepflogenheiten der Heiden zu genügen hat man Weihnachten zum Geburtstag von Jesus erklärt.
Damit die Heiden gefallen am Christentum finden wurde der Geburtstag von Jesus auf Weihnachten gelegt.
Dafür wurde Jesus zum Sonnengott “Sol Invictus” erklärt.

Wer erklärte Jesus zu Gott?

Im 4. Jahrhundert, als das Christentum zur Staatsreligion deklariert wurde, haben die Römer den Propheten Jesus zu ihrem „Gott“ erklärt. So wie sie zuvor die Sonne und später ihre Kaiser zu „Gott“ erklärt haben.

Zahlreiche Abbildungen von Jesus mit „Heiligenschein“ oder „Sonnenkranz“ sind heute Zeugen darüber, dass er von den Römern, zu ihrem „Sol Invictus“, also dem unbesiegten Sonnengott, gekrönt worden ist. Die Krönung von Jesus zu ihrem Gott und das Missverständnis des jüdischen Ehrentitels „Sohn Gottes“ [1] waren die Grundlage für die Entwicklung der Trinität, die erstmalig im 4. Jahrhundert n. Chr. aufkam.

Die Trinitätsvorstellungen folgten in Analogie den polytheistischen dreieinigen Gottesvorstellungen, welche die Römerbereits zuvor hatten. [2]

Mosaik aus dem 6. Jahrhundert, das Christus zeigt [A]

Quellen:

Lizenzhinweise:

[A] Master of Sant’Apollinare (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christus_Ravenna.jpg), „Christus Ravenna“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-old

Was hat Weihnachten mit Jesus zu tun?

Nichts!

Jesus ist weder der römische Sonnengott “Sol Invictus”.

Noch ist er Teil eines “dreieinigen Gottes”, welcher am 25. Dezember von einem Menschen geboren werden mußte.

Geschichtswissenschaftlich ist es nicht einmal belegt, wann er geboren wurde.

Durch Feiern von Weihnachten erlangst Du mit Gewissheit nicht die Zufriedenheit Deines Schöpfers. 

Das Weihnachtsfest wurde am 25. Dezember des 4. Jahrhunderts gegründet und durch die fortschreitende Christianisierung Europas und der Mittelmeerregion verbreitet. Es ersetzt allmählich verschiedene Feste, die mit der Wintersonnenwende verbunden waren (germanisches Weihnachtsfest, Fest der Mithras, römisches Saturnalia, …). Christus wird als sogenannte “Sonne der Gerechtigkeit” einer neuen Ära dargestellt. Seine Geburt eröffnet das christliche liturgische Jahr während einer ritualisierten Mitternachtsmesse.Der evangelische Bericht über die Geburt Jesu diente jahrhundertelang als Grundlage für die Kunst (Malerei, Skulptur, Musik, Literatur), welches im 13. Jahrhundert in der Bevölkerung verstärkt wurde, aber andere Traditionen miteinander zur Sonnenwende verband. Der Unglaube ist bei den Menschen in Europa nicht ganz verschwunden. So wird die deutsch-nordische Tanne, die trotz des Winters ein Zeichen lebendiger Natur ist, ab dem 16. Jahrhundert geehrt und erreicht sogar Kirchen. Der Weihnachtsbaum, der sich daraus ableitet, wurde in Europa in der Neuzeit als Symbol für die Weihnachtszeit zum Jahresende. Die Tradition des Weihnachtsmanns, die im 20. Jahrhundert global geworden wird, vervollständigte diese Entwicklung, und verlieh dem christlichen Feiertag eine weltliche Dimension, die sich mehr an Kommerz, Kindern, Familien und Geschenken orientiert. Heute ist das Weihnachtsfest stark säkularisiert und wird nicht mehr nur als religiöser Feiertag gefeiert. Der Weihnachtstag ist in vielen Ländern ein Feiertag, der die Familienzusammenführung um ein festliches Essen und den Austausch von Geschenken gedacht ist. Der zweite Weihnachtstag (26. Dezember) ist auch ein Feiertag in mehreren nordeuropäischen Ländern (Polen, Vereinigtes Königreich, Niederlande, skandinavische Länder) sowie in Frankreich in drei Bundesländern. Auch die Teilnahme an Weihnachtsmessen für diejenigen, die den Feiertag in seiner religiösen Form feiern, ist zu Weihnachten möglich. Nach Ostern ist Weihnachten das zweitwichtigste Fest des christlichen liturgischen Kalenders (die “Geburt des Herrn” ist eines der zwölf großen Feste). Weihnachten ist eine der drei von der katholischen Kirche gefeierten Geburtsfeierlichkeiten. Die anderen beiden sind das von Johannes dem Täufer am 24. Juni und die von Maria am 8. September. Die Zeit um Weihnachten wird im französischsprachigen Kanada als „Weihnachtszeit“ und in Europa als „Feier zum Jahresende“ (oder einfacher als „Feiertage“) bezeichnet, wenn wir Neujahrsfeiern einbeziehen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat diese Zeit ihren christlichen Aspekt verloren und die Tradition des Festivals am Leben erhalten. In diesem Sinne nimmt Weihnachten eine folkloristische Konnotation an, wobei die Gruppierung der Familieneinheiten um eine Mahlzeit und der Austausch von Geschenken um den traditionellen Baum herum beibehalten werden. Außerhalb der Häuser entstehen Straßen, Häuser und Geschäfte und die Organisation von Weihnachtsmärkten. Besonders ist Weihnachten wichtig für den Handel, da es ein extrem kommerzielles Event ist, wo es in Wirklichkeit noch nie darum gegangen ist Gott zu dienen.

Die Wahrheit über Jesus und die Botschaft Gottes